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Oberaargauisches Schwingfest, Seeberg-Grasswil

Vor 4'150 Zuschauer gewinnt der Oberländer Matthias Glarner das Oberaargauische Schwingfest in Seeberg-Grasswil. Nach etwas mehr als 3 Minuten gewinnt er gegen Reto Schmid, Frutigen mittels Kurz und Nachdrücken. Schmid klassiert sich so im zweiten Rang, da er sich als Einziger mit fünf gewonnen Gängen, davon im fünften Gang gegen Schwingerkönig Matthias Sempach, für den Schlussgang qualifiziert hat.

Am Vormittag starten beide Schwingerkönige Matthias Sempach und Kilian Wenger wie die Selbstverständlichkeit mit drei Siegen. Beide bezwangen im ersten Gang die beiden Luzerner Gäste Eidgenossen Philipp und Hansjörg Gloggner. Sie blieben zusammen mit Remo Käser und Reto Schmid die einzigen mit einem makellosen Notenblatt am Morgen. Im vierten Gang geht es nun gegeneinander. Nach intensiven sechs Minuten ist der Gang gestellt aber doch nur mit der Normalnote.

Die Überraschung des Tages liefert Reto Schmid. Im vierten Gang bezwingt er Thomas Zaugg und ziert danach als Einziger mit vier Siegen die Ranglisten Spitze. Um den Schlussgangeinzug trifft Schmid nun auf Matthias Sempach. Nach intensiven Angriffen von Sempach gegen den Verteidigungskünstler aus dem Oberland, verletzt sich Mättu am Fuss und knickt zur Niederlage ein. So steht Schmid im Schlussgang.

Glarner konnte nach einem Start Unentschieden gegen Thomas Sempach sein Programm absolvieren und gewinnt um den Schlussgangeinzug gegen den Gast Sven Schurtenberger. Bernhard Kämpf bezwingt um den dritten Schlussrang den Emmentaler Christian Gerber und macht das Trio an der Spitze voll. An die Stelle von Matthias Sempach tritt Remo Käser, der um einen Spitzenrang Gustav Steffen bezwingen kann und so die Ehre der Einheimischen rettet.

Von den 166 angetretenen Schwingern gab es keinen Neukranzer. Die Gäste vom Schwingklub Rottal konnten mit Stefan Stöckli und Sven Schurtenberger zwei Kränze in Empfang nehmen. Kranzverteilung: Oberaargau 8, Oberland 6, Emmental 6, Mittelland 2, Seeland 1, Berner-Jura 1, Gäste 2

Berichterstatter: Thomas Marte und Adrian Schär

Emmentalisches Schwingfest, Langnau im Emmental

Für einmal waren in der Ilfishalle nicht Eis, Schlittschuhe, Puck und Eishockey Trumpf. Auf dem Programm standen Kurz, Brienzer, Hüfter und Schlungg. Im restlos ausverkauften Eisstadion zeigten die Berner Eliteschwinger durchwegs spannende und attraktive Zweikämpfe.
Das Organisationskomitee und die Schwinger profitierten dabei von einer idealen Infrastruktur rund um das Eisstadion und die 5‘000 Zuschauer erlebten ein würdiges Schwingfest.

Mit dem einheimischen Thomas Zaugg und dem Schwingerkönig Matthias Sempach standen sich im Schlussgang zwei Schwinger aus dem engsten Favoritenkreis gegenüber. Beide Schwinger suchten die Entscheidung, konnten aber am Anfang die Verteidigung des Gegners nicht durchbrechen. In der fünften Minute setzte Sempach zum siegbringenden Kurzzug an und konnte damit seinen Vorjahressieg am Emmentalischen Schwingfest wiederholen.

Die Gästeschwinger vom Schwingklub Ottenberg durften den Heimweg mit zwei Kranz-auszeichnungen antreten. Die zwei stärksten Gäste, Stefan Burkhalter und Domenic Schneider konnten jeweils vier Gänge für sich entscheiden und belegten somit den sechsten und siebten Schlussrang. Beide Schwinger verloren unter anderem gegen den Seeländer Hünen Stucki.

Von den 179 angetretenen Schwingern durften sich am Abend drei Schwinger als Neukranzer das erste Mal vor die Ehrendamen hinknien. Nebst dem Emmentaler Talent Alfred Locher, gelang dieses Unterfangen ebenfalls den jungen Oberländern Patrick Gobeli und Jan Wittwer. Alle drei Schwinger realisierten den Kranzgewinn mit jeweils drei gewonnen Gängen.
Patrick Gobeli stand schon am Vortag in der Ilfishalle im Einsatz. Mit ebenfalls drei gewonnen Gängen gewann er auch am Emmentalischen Nachwuchsschwingertag den Zweig.
Jan Wittwer musste sich nur im vierten Gang dem Kranzschwinger Fritz Ramseier geschlagen geben und stellte im zweiten und fünften Gang.

Die Emmentaler Nachwuchshoffnung Alfred Locher konnte am Abend ein starkes Notenblatt vorweisen und hatte nebst Kranzschwinger auch zwei Kantonalkranzer auf seinem Notenblatt.